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Pododiabetologie

Der Behandlung von Füßen von Diabetiker-Patienten wird im allgemeinen viel zu wenig Beachtung geschenkt, obwohl gerade diese Personen zur risikoreichsten Patientengruppe gehören.

In über einem Drittel aller Fälle werden Diabetikern mit Spätfolgen eine oder mehrere Zehnen amputiert. Dies ließe sich zum größten Teil vermeiden, wenn Diabetes-Patienten mit der Behandlung ihrer Füße nicht auf sich alleine gestellt wären.

Durch die Angiophatie (Durchblutungsstörungen) sind offene Beine bzw. Füße leider keine Seltenheit. Jedoch ist die Neurophatie (Nervenschädigung) wesentlich ernster einzustufen, da der Patient ein eingeschränktes Gefühlsempfinden aufweist und Verletzungen am Fuß erst zu spät wahrnimmt.

Weitere Informationen, das vorallem betroffenen Patienten zur Orientierung dient, als PDF-Dokument.
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Plattfuß

Bei den Fehlformen des Fußes ist zu bedenken, dass keine Konstruktion des Körpers auf Dauerbelastung eingerichtet ist. Alles ist auf rhythmische Belastung angelegt. Zusätzlich sind unsere Füße ausschließlich durch Schuhe geschützt.

Dies alles macht es dem Fußgewölbe auf Dauer unmöglich sich dem Untergrund anzupassen, weil ihm ein großer Teil seiner Funktionsreize abgenommen wird. Ohne Wechsel der Beanspruchung, bei zu langem Stehen z.B., kommt es zu Überbelastungsbeschwerden.

Der Plattfuß ist vorprogrammiert, wenn die Koordination und Kraft der fußstabilisierenden Muskulatur nicht konstant ,kräftig' gehalten wird. Der Plattfuß (Pes planus) oder auch ,Tintenlöscherfuß' genannt, ist demnach auf eine muskuläre Insuffizienz, z.B. des M. peronaeus longus oder des M. tibialis posterior, zurückzuführen. Der unbelastete oder untrainierte Fuß nimmt eine Valgusstellung ein.

Die Folgen abgeschwächter Muskulatur wären eine Überdehnung der Bänder und ein Absenken beider Fußwölbungen nach Wiederbelastung. Durch die Valgusstellung verlagert sich der hintere Stützpfeiler in die Mitte des Fußes – die Wölbungen verschwinden. Oftmals tritt er zusammen mit anderen Fußfehlstellungen z.B. mit einem Knickfuß auf, bei dem das Sprungbein über das Fersenbein nach medial unten abrutscht.

Es ist auch eine Kombination beider Deformitäten möglich. Diese Fehlstellung nennt sich dann Knickplattfuß. Durch einen einfachen Fußabdruck läßt sich der Plattfuß vom Normalfuß leicht abgrenzen. Die mediale Innenseite wird immer konvexer. Beim Laufen lässt sich eine breite Verteilung über der Ferse und eine ziemlich ausgeglichene Verteilung über dem Vorfuß erkennen.

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Silikonorthosen

Silikonorthosen zum Korrigieren von Hammerzehen und anderen Zehenfehlstellungen

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Sprunggelenke

Am Fuß unterscheiden wir zwei Hauptgelenke.

Mit den oberen Gelenkflächen vom Sprungbein (Talus) bilden das Schien- und Wadenbein nach distal das obere Sprunggelenk (Articulatio talocrualis), das in einer festen scharnierförmigen Verbindung steht.

Das untere Sprunggelenk wird vom Sprung-, Fersen- und Kahnbein eingeschlossen und ist hauptsächlich für die Inversion und Eversion zuständig.

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Spreizfuß

Die häufigste Fußdeformität ist der Spreizfuß. Es kommt dabei zu einer Abflachung des Fußquergewebes und zu einer Verbreiterung des Fußes.

Hauptsymptom ist belastungsabhängiger Schmerz beim Gehen oder langen Stehen. Bei Ruhe lassen die Schmerzen nach.

Durch die Verbreiterung des Fußes kommt es zu Beschwerden im Schuh. Häufger treten auch Hühneraugen oder Hallux Valgus auf.

Therapie: Regelmäßige Fußgymnastik, zum Beispiel Greifübungen, Handtuch kräuseln; im Sommer barfuß laufen.

Am besten bequeme, weiche Schuhe mit niedrigen Absätzen tragen; die Druckstellen können durch Einlagen oder spezielle Sohlen entlastet werden.

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Die Inhalte dieser Seite entstanden mit freundlicher Unterstützung von Andreas Flinner.